Sonntag, 12. Februar 2017

[Rezension] Pandemonium





Titel: Pandemonium
Originaltitel: Pandemonium
Autor: Lauren Oliver
Übersetzer: Katharina Diestelmeier
Preis: 18,90€ [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 352
Erscheinungsdatum: 25.10.2012
Meine Wertung: 3/5
Reihe: Band 2
Verlag: Carlsen
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Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

 (Quelle: www.carlsen.de)


Nachdem Band 1 mit einem heftigen Cliffhanger geendet hat und ich es wahnsinnig spannend fand, musste ich mir anschließend sofort Band 2 greifen und weiter lesen.

 Ich fand es sehr schwierig, mich in die Geschichte hineinzufinden. Es gibt in diesem Teil zwei Handlungsstränge, die abwechselnd verlaufen. Diese sind durch die Kapitelüberschriften "Damals" und "Jetzt" gekennzeichnet. "Damals" spielt direkt nach der Flucht von Lena in die Wildnis, "Jetzt" spielt einige Zeit danach, dort schließt sich Lena der Widerstandsbewegung an.

Die Richtung, in die die Geschichte geht, hat mir nicht so gut gefallen. Das Buch war für mich komplett anders als der erste Band. Lena schließt sich einer Widerstandsbewegung an, die gegen das System kämpft, der Rest der Handlung beschäftigt sich mit dem Leben in der Wildnis. Mich konnte es erst im letzten Drittel fesseln.

Im ersten Band war mir Lena noch so sympatisch, hier habe ich sie jedoch oft nicht verstanden. Als sie in der Wildnis ankommt, weigert sie sich mitzuhelfen, obwohl sie wieder und wieder von den anderen darum gebeten wird und ihre Trauer um Alex kam bei mir auch nicht wirklich an.

Die Entwicklung zwischen Lena und dem neuen Charakter Julian fand ich sehr interessant. Allerdings wirkte Julian anfangs für mich nicht wie ein Gleichaltriger von Lena, sondern eher wie ein kleiner Junge.

Die Handlung zog sich für mich sehr, gegen Ende wurde es dann allerdings nochmal spannend. Die Geschichte endet wieder mit einem Cliffhanger, allerdings nicht ganz so schlimm wie es in Band 1 der Fall war.

Insgesamt hat mich der zweite Band der Amor-Trilogie ein wenig enttäuscht. Band 1 war für mich herausragend gut, Band 2 kann für mich da nicht mithalten. Es geht in eine Richtung, die ich mir nicht gewünscht hätte und die Protagonistin wurde mir immer unsympatischer. Erst gegen Ende hat mich das Buch wirklich mitgerissen. Ich fand es insgesamt ok, aber im Vergleich zum wirklich guten ersten Band enttäuschend.


3/5 Punkten      

2 Kommentare

  1. Antworten
    1. Ich bin mal gespannt auf Band 3, den möchte ich gerne diesen oder spätestens im nächsten Monat lesen :) Fandest du den wieder besser?

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